Auto fotografieren en detail

Mal neue Wege beim Auto fotografieren gehen ist schon länger so eine fixe Idee von mir. Analysiert man die vielen Autobilder so gibt es da 3 Hauptwege. Das großartige Einzelbild. Die Story, die das Auto in irgendeiner schönen Umgebung zeigt und dem Betrachter vermittelt was man (und Frau) mit dem Vehikel so alles anstellen kann. Die letzte Sorte ist eine Serie die sich mit der Ästhetik auseinander setzt.

Autofotografie

Die Ästhetik-Sorte hatte es mir schon länger angetan. Die Idee war dann auch von einem totalen Blick in das Detail zu kommen und darüber eine Storie aufzubauen. Damit hatte ich mich jetzt einige Zeit beschäftigt. Nur ist es mir nicht geglückt aus der Totalen ins Detail zu kommen ohne dem ganzen eine Anmutung eines Verkaufsprospektes zu geben. Auto von vorne und dann den Kotflügel ist eine so alltägliche Perspektive das es am Ende recht langweilig wirkt. Die Detailbilder hatten es mir dann mehr und mehr beim wiederholten selektieren angetan. Die Totalen leben und charakterisieren ein Auto sehr stark über die Proportionen und Form. Die Form eines 911er erkennt jeder sofort, genauso ein Ford Capri oder Opel Manta. Alles Wiedererkennung über die Proportionen und Formen.

car photography

Die kleinen Details werden dabei schnell übersehen, sind sie aber doch die kleinen I-Punkte die ein Auto das Besondere geben.

Mercedes Daimler Benz

Gesagt, getan, ich wollte jetzt eine kleine Serie “Auto en detail” machen. Den Look zauberte ich Analog mit der Linhof Technika, weil man dort so schön mit den Schärfeebenen arbeiten kann. Auch lassen sich Geometrie dadurch verändern ohne das der Betrachter es als störend empfindet. Das ganze in einem schönem Schwarz-Weiß. Als Format wählte ich 2:1 was auch daran lag das ich den neuen SINAR VARIO Filmholder einsetzen wollte.

Hier nun die ersten Gehversuch, Auto en detail. Mal sehen ob daraus in Zukunft noch mehr entsteht. Fürs erste war es eine schöne Übung um seine fotografischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Linhof Technika
Mercedes Heck,
2 replies on “ Auto fotografieren en detail ”
  1. Hallo Dirk, genau mein Ding, nur habe ich keine solche Kamera aber es geht ja auch mit anderen sehr gut. Das Problem habe ich eher im Detail gefunden, nämlich der Schmutz, Schlieren oder sonstige Beschädigungen, Retusche ist dadurch sehr Aufwändig . Habe noch nicht genügend Kontakte zu Menschen mit derart teueren Modellen. Wie kommst du mit jenen Problemen zurecht? Danke für den Beitrag.

    1. Freut mich das dir die Bilder gefallen. Eigentlich sind die Fotos nur ein Test um in das Thema mehr reinzukommen. Was mit der Linhof sehr gut geht sind Perspektiven zu gestalten. Tilt / Shift. Das macht viel aus und ist, wenn ich mir die Autobilder der großen Agenturen anschaue, der Schlüssel. Schmutz, Schlieren, … bin ich in dieser Serie bewusst nicht angegangen, der Look mit Schwarz Weiß gefällt mir eigentlich sehr gut. Wenn Du mehr in Richtung eines Günther Raupp gehen willst und perfekte, glänzende Oberflächen haben willst, dann heißt das Photoshop, Photoshop, Photoshop. Der hat die Bilder auch viel mit Fachkameras gemacht. Lichtsetzung ist dann das a und o. Meine ersten passablen Autofotos habe ich übrigens direkt beim Autohändler gemacht. Das Licht in den Verkaufsräumen ist häufig nicht schlecht (wenn Du nicht gerade zu Dacia gehst). Ich bin da einfach mal hingegangen und habe gefragt ob ich fotografieren darf. Schnick, Schnack hatte ich einen schönen Tag und kam mit einem ganzen Satz netter Bilder zurück. Ich mache gerade eine Serie über die Silberpfeile von Mercedes und der AutoUnion. Die enDetail Idee sollte dazu eigentlich eine Vorbereitung sein, am Ende sind es dann aber doch mehr Bilder in der Totalen geworden. Stelle ich dann auch in den Blog….

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