New York, die Stadt die sich selber definiert wie keine andere Metropole. Es waren 4 Tage im Spätsommer, Wolken, manchmal Regen und hier und da Sonne.

Was hatte ich zu New York nicht alles für Bilder im Kopf – 9Eleven, Letzte Ausfahrt Brooklyn, Zentral Park, 5th Avenue, Zentral Station, Freiheitsstatue und Gott weiß was nicht noch alles. Mit der Kamera unterm Arm wollte ich das alles erleben, spüren.

Ist New York sicher ?

Hotel in Queens. Freunde hatten mich gewarnt vor diesem Ort. Ja es war etwas dunkel, dass Hotel lag aber nur eine Metrostation von Manhatten entfernt. Am ersten Tag dann rein in die Metro. 3 Polizisten, ausgerüstet wie die GSG9, versperrten mir den Weg. Ein musternder Blick und die Frage wo ich denn her sei. Der Größte fing in akzentfreiem Deutsch ein Gespräch an, nachdem ich mich zu erkennen gegeben habe. Er öffnete mir die Tür ohne das ich mein Ticket lösen musste, sagte noch, dass wäre ok und wünschte gutes Gelingen. Das war mein erster Kontakt mit der NY-Police. Das Sicherheitsgefühl war ab da ok und sollte mich die nächsten 4 Tage auch nicht mehr verlassen.

Fotografieren was vor die Linse kommt. Sich dabei durch die Strassen treiben lassen, ohne besonderes Ziel. Das sollte mich diese Tage erwarten. Als Wegbegleiter hatte ich die Nikon D800 zusammen mit einem 24-70 / 70-200 und für besondere Perspektiven ein Fisheye. Hier mal in die MOMA, dort mal über die Brooklyn Bridge. Alles was Spaß macht und für die Identität von New York steht. Babylonische Menschenmassen aller Kontinente und Farben. Stimmengewirr, keiner kann richtig Englisch aber sie leben doch zusammen. Nichts durfte fehlen.

Wo ist blurred ?

Wieder Zuhause freute ich mich schon auf das Sichten der Bilder. Enttäuschung ! Ja die gab es. Ich konnte in den Bilder nicht sehen wie New York sich mir präsentiert hat. Hier und da mal was Gescheites, aber insgesamt alles eher mau. Ich nahm die Bilder, versuchte sie zu sortieren, legte sie von links nach rechts, und überlegte was zu tun ist, damit es meine NY Bilder werden.

Style mit “jefühl”

New York ist quirlig, unübersichtlich, die Eindrücke erschlagen einen förmlich. Insbesonders, wenn man zum ersten Mal dort ist. Und genau das war es. Die Bilder waren detaillierter als ich New York überhaupt wahrgenommen habe. Die Bilder präsentierten sich in einer Klarheit wie New York nicht ist. Die Stadt ist wulig und unübersichtlich und so müssen auch die Bilder sein. Also, wie kriege ich das in die Fotos rein. Photoshop sollte es richten und mit allen Regeln der Kunst ging es ans Werk. Texturen, Doppelbelichtungen, Tonal Kontraste, Layer rauf und runter und hier und da etwas NIK Collection. Allmählich kam es dann zurück, das New York blurred Gefühl.

Die Bilder der “NEW YORK blurred” könnt ihr auch in unserem Shop erstehen. Für besondere Formate fragt uns bitte direkt an.

Viel Spaß beim anschauen:

 

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