Architektur zu fotografieren ist eine spannende Sache. Die kalten Dezembernächte ließen mich sinnieren was man auf einer kleinen Fotorallye eventuell unternehmen kann. Warum also nicht mal Architektur ! Da es früh dunkel wird sollte die Rallye am besten zu einem Zeitpunkt stattfinden wo Lichter aus den Räumen scheinen und einen zusätzlichen Effekt ergeben. Gleichzeitig kann man mal schauen wie weit die D850 mit hohen Isobereichen umgeht.

Die Vorbereitung

Als erstes fragte ich mich was Architekturfotografie eigentlich ausmachte. Beim Rumstöbern in Instagram, flickr und einigen Fotobüchern ist schnell zu erkennen das Architekturfotos in der Regel 3 Merkmale aufweisen: klare Strukturen, Linien und mehrere Ebenen. Eventuell noch ein Mensch der irgendeine Geschichte erzählt, aber das ist nicht unbedingt notwendig. Damit ist klar was ich suche….

Die Location

Jetzt hatte ich nicht unbedingt Lust meine Füße in die Hand zu nehmen und mich irgendwie durch die nächste Stadt treiben zu lassen. Ne, sagte ich mir, das muß gut geplant sein, die Konzentration sollte auf einige wenige oder nur ein Gebäude liegen. Die NordLB in Hannover bot sich da doch am besten an. Ein moderner Bau wo Architekten gezeigt haben was heute alles so möglich ist. Es gab dann noch einige andere Location die in Frage kamen, aber ich wollte mich erstmal nur auf einen Standort konzentrieren. Getreu dem Motto, ein gutes Bild pro Tag ist genug 😉

Mit welcher Ausrüstung zur Architektur ?

Eigentlich stellte sich nur die Frage nach dem Objektiv, das es mit der D850 losgehen sollte stand schon fest. Gute Architekturbilder sollen mehrere Ebenen haben. Das läßt sich am Besten mit einem Weitwinkel machen. Warum dann nicht gleich das 14-24mm. Da hatte ich viel Spielraum, mußte aber mit vielen stürzenden Linien rechnen die es dann galt mit Lightroom zu korrigieren. Jetzt wollte ich auch nicht unbedingt mit Stativ arbeiten, die Bilder sollten so ein bisschen den Character von Streetfotografie bekommen, da störte ein fester Punkt wie ein Stativ.

Architektur Gallery

Fazit

So im Großem und Ganzen bin ich schon ganz zufrieden mit den Ergebnissen. Die Entscheidung kein Stativ mitzunehmen hat sich im nachhinein als suboptimal herausgestellt. Das mit dem Streetlook war wohl etwas überbewertet. Der Nachteil, am Ende doch mit hohen ISO Werten arbeiten zu müssen hat mich etwas gestört. Die D850 ist schon toll, aber ab ISO 6400 geht sie dann doch etwas in die Knie. Also nächstes Mal mit Stativ…..

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