Die Cote d Azur, seit mehr als 100 Jahren ein Sehnsuchtsort. Nizza, Monaco, Cannes, die schönen und Reichen und das französische Dolce Vita.

Nach einigen Monaten ödem Fotozeug habe ich den Drang mit der Kamera etwas Neues zu entdecken. Was bietet sich da besser an als ein einfach zu organisierender Trip an die Cote d´Azur. Nizza, wohnen in der Altstadt, kurze Wege zur Strandpromenade und toller Ausgangspunkt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu weiteren Sehenswürdigkeit. Streetphotografie, Atmosphäre in den Bildern bannen, das ist die Aufgabe.

Also los. Mit dem Flieger von Berlin/Schönefeld dauert es gerade mal 1 3/4 h nach Nizza. Mit dem Bus ist man problemlos in 30min im schönen Nizza, steigt an der Strandpromenade aus und ist direkt im prallem Leben.

Strandpromenade in Nizza

Nizza

Viele der bekannten Fotos aus Nizza sind auf der Strandpromenade entstanden. In den Morgen- und Abendstunden stellt sich je nach Jahreszeit ein atemberaubendes Licht ein. Das Meer sorgt für die “azurike” Farb-Grundstimmung. Es macht einfach Spaß sich hier mit der Kamera hinzusetzen, die Stimmung auf sich wirken zu lassen, den Strassenmusikern zu lauschen und dabei schöne Bilder zu suchen.

Wer die Abwechslung sucht sollte sich zu einem Bummel durch die Altstadt und das Stadtzentrum entschließen. An schönen Tagen sind die Parks voll Menschen, die Einkaufsbereiche laden zum bummeln ein und es gibt viel vom französischen Dolce Vita zu entdecken.

Auch der Hafen von Nizza ist nicht von den Superjachten verschont. Die Flotte dieser Schiffe nimmt an der Cote den ganzen Horizont ein. Wie die Dinger in die kleinen Häfen kommen ist teilweise ein echtes Rätsel. Bei genauem Hingucken scheint es von den Eignern aber nicht wichtig zu sein Individualität auszustrahlen. Die Yachten sehen alle gleich aus. Wer was auf sich hält lässt die Boote wohl in Deutschland bauen. Lürssen, Blohm&Voss oder Bremer Vulkan grüßen Stolz mit riesigen Schriftzügen von den Booten und zeugen von Deutscher Schiffsbautradition.


Die Boote zu fotografieren fand ich allerdings nicht sehr erbauend. Viel interessanter sind dahingehend die Kontraste, die sich in den kleinen Häfen ergeben.

Schön ist in Nizza das öffentliche Verkehrsnetz. Für kleines Geld kann man die Cote d´Azur mit den Bussen entdecken. Die Fahrt vom Hafen in Nizza nach Monaco kostet nur 1,50Euro. Man ist ca. 45min unterwegs und fährt eine wunderschöne Uferstraße mit atemberaubenden Ausblicken auf Land, Leute und Meer.

Monaco

Monaco, die Stadt der Schönen und Reichen. Naja, sowas beeindruckt mich nicht. Die Geld-Monegassen sind zwar immer hübsch angezogen, glücklicher sehen sie aber auch nicht aus. Nichts desto trotz Bietet sich Monaco für die Streetfotografie an. Steigt man an der Busstation Casino aus, befindet man sich direkt vor der Touristinformation. Hier gibt es nette Information und wer möchte kann seinen Reisepass mit einem Stempel der Monegassen schmücken. Ein Spaziergang auf der Formel 1 Strecke macht Spaß und läßt einen die Dramatik erahnen. Das Meeresmuseum von Monaco ist durchaus eine Reise wert. Auch wenn die Aquarien vor 50 Jahren eine Sensation waren, so wirken sie heute im Vergleich zu den riesigen Meeresaquarien von Lissabon und dem Ozeaneum Strahlsund doch recht klein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.